3.1 Epistemologische Verortung und Mehrwert pragmatischer Forschungsdesigns
Die methodologische Fundierung dieser Untersuchung erfordert ein integratives Forschungsdesign, das der ausgeprägten multidimensionalen Komplexität technologischer Transformationsprozesse im Mittelstand vollumfänglich gerecht wird. Um sowohl kontextspezifische Barrieren als auch generalisierbare Determinanten einer Zero-Trust-Architektur adäquat zu erfassen, verknüpft das gewählte Mixed-Methods-Design induktive qualitative Vorstudien mit einer deduktiven quantitativen Erhebung (W4411309855, 2025). Dieser mehrstufige Untersuchungsansatz ermöglicht es im ersten Schritt, tiefgreifende Einblicke in unternehmensinterne Governance-Strukturen, funktionale Zuständigkeiten und relevante externe Netzwerkverflechtungen zu gewinnen, wodurch theoriegeleitete Konstrukte und Hypothesen präzise geschärft werden können. Die nachfolgende quantitative Phase dient der systematischen Überprüfung der abgeleiteten Wirkungszusammenhänge und stellt sicher, dass organisationale Einflussgrößen wie das technologiebezogene Wissen der betrieblichen Entscheidungsträger objektiv messbar analysiert werden (crossref-10-32920-ryerson-14661393, 2021). Zur methodischen Gütesicherung kommen dabei standardisierte Verfahren der explorativen und konfirmatorischen Faktorenanalyse sowie umfassende Reliabilitätstests zum Einsatz, welche die konvergente und diskriminante Validität der Erhebungsinstrumente methodisch nachweisen, ehe logistische Regressionsmodelle zur fundierten Kausalanalyse angewendet werden (crossref-10-32920-ryerson-14661393, 2021). Durch die systematische methodologische Verknüpfung beider Erhebungsstränge werden die inhärenten Schwächen rein monomethodischer Vorgehensweisen wirksam neutralisiert und die differenzierten Wirkungsmechanismen von organisationalen Rahmenbedingungen auf die Adoptionsbereitschaft transparent offengelegt (W4411309855, 2025). Das forschungsleitende pragmatische Design gewährleistet somit eine erkenntnistheoretisch fundierte Triangulation, die den heterogenen organisatorischen Realitäten mittelständischer Unternehmen adäquat entspricht und eine belastbare Basis für die theoriegeleitete Erklärung des Adoptionsverhaltens schafft. Auf dieser methodischen Grundlage…