Analyse der Kompetenzdisparitäten
Die Analyse verdeutlicht, dass Finanzkompetenz kein homogenes Phänomen ist, sondern stark durch sozioökonomische Hintergrundvariablen determiniert wird. Während globale Trends geschlechtsspezifische Unterschiede in der Finanzkompetenz bestätigen [4], zeigt der deutsche Kontext, dass insbesondere meritokratische Förderansätze die bestehende Ungleichheit paradoxerweise verstärken können [1]. Der Vergleich weist darauf hin, dass eine rein leistungsbasierte Vergabe von Stipendien jene Studierenden benachteiligt, deren häusliches Umfeld keine frühzeitige ökonomische Bildung ermöglichte [2][3].